Cora unterwegs

Natur. Entdecken. Genießen.

Island Roadtrip Teil 6 – Schwefel, kochende Erde und heißes Wasser

Seyðisfjörður – Lagarfljót – Hverir – Grjótagjá Mývatn – Mývatn Nature Baths – Reykjahlíð

Ach wie gerne wäre ich länger im Hafaldan Hostel in Seyðisfjörður geblieben. Es ist wirklich urgemütlich, ein toller Altbau und so liebevoll eingerichtet. Ich mag diese lockere Hostel-Atmosphäre, die uns jetzt schon ein paar Mal begegnet ist. Junge Backpacker, einzelne Radfahrer auf Inseltour, ältere Paare – hier trifft man einfach eine überraschende Vielfalt Reisender. Sehr spannend. Aber „leider“ geht es nach dem Frühstück an diesem Morgen wieder los, ab auf in die Ringstraße nach Norden. Leider steht in Anführungszeichen, weil ich mich natürlich wahnsinnig auf die all die schönen Orte und tollen Erlebnisse freue, die noch vor uns liegen. Heute werden wir bis an den See Mývatn fahren, dort wollen wir wieder eine Nacht im Zelt verbringen.

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Island Roadtrip Teil 5 – Hot Tubs, Fjorde und Schnee

Vagnsstaðir – Höfn – Straße 939 Oxi-Pass – Egilsstaðir – Seyðisfjörður

Schlafen im Cottage in Vagnsstaðir – ich kann es nur empfehlen. War das schön gemütlich! Nachdem wir in der großen Küche des Hostels gefrühstückt und unser Cottage aufgeräumt haben, fahren wir los. Immer der Ringstraße nach ins ca. 50 km entfernte Höfn, dort gibt es einen Supermarkt und wir müssen unsere Vorräte langsam etwas auffüllen. Die Wolken hängen tief heute, vom Meer her sind sie wie in den Bergen gefangen. Schilder an der Straße warnen vor Rentieren, die die Straße queren könnten. Ich drücke ganz fest die Daumen, aber leider haben wir während der gesamten Zeit auf der Insel keines gesehen. Die Ringstraße führt immer wieder über schmale Brücken, die sich über extrem breite Furten und leere Flussbetten spannen. Ob hier im Frühjahr alles voller Wasser von den Gletschern und dem Schnee aus dem Hochland ist? Gibt bestimmt ein spannendes Bild ab, denn all diese Flussbetten münden letztendlich ins Meer, soweit ich das sehen kann. Kurz bevor Höfn in Sicht kommt, steht ein Schild an der Straße, das zu einer Art Gletscher-Abenteuerpark und zum Nationalpark des Gletschers Vatnajökull zeigt. Wir beschließen, einen Abstecher zu machen.

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Island Roadtrip Teil 4 – Gletscher, Eis und wilde Tiere

Vík – Kap Dyrhólaey – Reynir – Fjallsárlón – Jökulsárlón – Vagnsstaðir

Die erste Nacht im Zelt auf Island – wir haben unruhig geschlafen, es war kalt, zwischendrin hat es geregnet. Wir sind noch sehr müde als wir an diesem Morgen auf dem Campingpatz Vík aus dem Zelt krabbeln. Draußen ist es windig, es sind 5 Grad. Lektion der Nacht: Schlafsäcke, die man mit entsprechend gesetzten Reißverschlüssen zusammen machen kann, sind zwar nett für Paare, aber das alles macht keinen Spaß bei Temperaturen unter 10 Grad. Beim nächsten Mal wird jeder von uns in seinem eigenen Schlafsack schlafen, da kann dann nämlich der Schließmechanismus richtig genutzt werden.

Wir schnappen uns unsere „Badsachen“ und das Frühstück, gehen erst einmal ins Warme des Gemeinschaftsgebäudes. Nachdem wir uns durch den „Kampf“ um Waschbecken und Wasserkocher geschlagen (ist nicht ganz ernst gemeint, denn letztendlich lief alles ganz gesittet ab) und endlich heißen Instantkaffee und Frühstück im Magen haben, bauen wir unser Zelt ab und packen das Auto. Meine Hose vom gestrigen Tag ist immer noch nass, ich glaube, da brauchen wir wirklich eine Heizung um sie wieder trocken zu kriegen. Heute Abend werden wir übrigens in einem Cottage im Hostel „Vagnsstadír“ bei Höfn übernachten, das haben wir gestern noch telefonisch klar gemacht. Wir sind gespannt! Aber jetzt geht es erst mal noch ca. 10 km die Ringstraße zurück.

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domibilitys Jakobsweg: auf Sinnsuche und für den guten Zweck

Im letzten Jahr hatte ich Euch ja hier meine Freundin Annette und ihre Wanderung auf dem Jakobsweg, und ihre Wanderung auf dem Jakobsweg, die sie mit einer Spendensammlung für den guten Zweck verbunden hat, vorgstellt. Heute möchte ich euch gerne Dominik von domobility.de vorstellen, der gerade ebenfalls unterwegs ist: 100 Tage vegan auf dem Jakobsweg von Köln nach Santiago de Compostela. Für sich und für den guten Zweck.

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Island Roadtrip Teil 3 –Von Wasserfällen und einem Flugzeugwrack im Regen

Ljósifoss – Gulfoss – Seljalandsfoss – Gljúfrabúi Skógafoss – Flugzeugwrack – Vík

Tag 3 auf Island, wir sind noch immer in Ljósifoss im Süden der Insel. Nach einer ruhigen Nacht und einem gemütlichen Frühstück, das wir dieses Mal in Ruhe am Büffet des Hotels genießen, packen wir unsere Sachen ins Auto und sind ratzfatz wieder „on the road“. Es regnet, es ist kalt, alles ist grau und nass draußen als wir wieder, wie am Vortag, in den Thingvellir Nationalpark fahren. Dieses Mal biegen wir aber am Ende der Straße 36 nach rechts ab, in Richtung Geysir und Wasserfall Gulfoss. Zum ersten Mal sehen wir hier die zur Seite geklappten Sperrschilder, mit denen die Straßen im Winter abgeriegelt werden, wenn sie wegen Schnee und Eis nicht mehr befahrbar sind. Wir merken auch, dass wir hier relativ hoch sind, die Wolken hängen tief und ab und an fahren wir in sie hinein. Die Landschaft um uns herum ist karg und steinig, links neben uns türmen sich Berge oder Vulkane auf, deren Kuppen schneebedeckt sind, manchmal sehen wir rechts von uns weit weg das Meer schimmern.

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Roadtrip Island Teil 2 – Schnorcheln, Reiten und Geysir gucken

Ljósifoss – Þingvellir Nationalpark – Laxnes – Geysir – Ljósifoss

Es ist noch still im Hostel als ich aufwache. Leise trommelt der Regen gegen das Fenster. Regen?? Moment. Doch bitte nicht heute! Es ist Tag 2 auf Island, wir sind im Hostel „Ljósafossskóli“ in Ljósifoss, kurz vor dem Þingvellir Nationalpark im Süden Islands. Heute steht unsere Schnorchel- und Reittour auf dem Programm. Als Pferdemädchen, ich schrieb es schon im Einführungspost, MUSS ich auf Island reiten gehen, da führt kein Weg dran vorbei.

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Roadtrip Island Teil 1 – Endlich unterwegs!

Anreise – Garður – Reykjanes – Ljósifoss

Sonntag! Es geht los, es geht los, es geht endlich looooohooooos! Ich bin aufgeregt, freue mich und bin gleichzeitig etwas skeptisch. Wird alles so funktionieren, wie wir es uns vorgestellt haben? Haben wir zu viele Sachen umsonst eingepackt? Werden wir tatsächlich zelten?

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Ein Traum wird wahr – Island entdecken!

Im Juni 2015 ist für mich ein lange geträumter Reisetraum in Erfüllung gegangen: Island! Die Insel aus Feuer und Eis, hoch oben im Nordatlantik, am Rande des Polarkreises. Ganz ursprünglich entstand dieser Wunsch, weil ich ein Pferdemädchen war und bin und mich diese reine Rasse der Islandpferde unheimlich fasziniert. In späteren Jahren kam dann die Faszination für die Landschaft, die Ursprünglichkeit und die Beschaffenheit dieser lebendigen, brodelnden und von Naturgewalten immer noch geprägten Insel hinzu. Berichte von Freunden, Bilder im Internet und Dokumentationen im TV taten ihr übriges dazu. So und jetzt war es endlich soweit! Mit diesem Post und den vielen einzelnen Berichten, die noch folgen werden, möchte ich dich gerne an unserem Abenteuer teilhaben lassen und dich einladen, Island mit uns zusammen zu entdecken.

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Vom Entdecken – in kleinen Dingen Glück finden

Ich reise gerne. Und würde es viel öfter tun, wenn ich nur könnte. Leider lassen weder Zeit noch Geldbeutel mehrere Wochen Fernreisen und Urlaub und das mehrfach im Jahr zu. Dass ich gerne reise und die Welt kennenlernen möchte, ist einer der Gründe, warum ich Tourismus studiert habe. Fragt sich jetzt jemand von euch, warum ich dann im Saarland arbeite und nicht in der großen weiten Welt? Berechtigte Frage.

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Antwerpen – to be continued

Beruflich bin ich besonders am Anfang des Jahres viel unterwegs, nämlich auf verschiedenen Tourismusmessen im In- und Ausland. Diese finden eigentlich immer am Wochenende statt. Für mich bedeutet das eine schöne, aber doch immer anstrengende Abwechslung zum Alltagstrott am Schreibtisch in meinem Büro. Und das ein oder andere Mal habe ich dann auch Gelegenheit, mir abends im Dunkeln die Städte, die ich besuche, anzuschauen. So war ich Ende Februar zum ersten Mal im belgischen Antwerpen – und bin seitdem begeistert und fest entschlossen, im Sommer mit viel Zeit wieder zu kommen. So lange kann ich aber mit dem Bericht nicht warten, deshalb lest ihr jetzt schon über meine Entdeckung von Antwerpen im Dunkeln und im Winter.

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